Aktionswochenübung in Regenpeilstein

02.10.2026
Am Freitag, den 02.10.2026, fand die Feuerwehr-Aktionswochenübung des KBM-Bereichs 2.1 statt. Kurz nach 17:30 Uhr erfolgte über Funk die Einsatzmeldung „Ausgelöste Brandmeldeanlage bei der Firma Schindler“.

Daraufhin rückten von unserer Wache der Einsatzleitwagen (ELW), das Tanklöschfahrzeug (TLF) sowie die Drehleiter zur Einsatzstelle aus. Vor Ort stellte die zuständige Feuerwehr Regenpeilstein bei ihrer Erkundung eine massive Rauchentwicklung in einer Produktionshalle fest. Aufgrund dieser Lage erhöhte KBM Hubert Hofweber umgehend die Alarmstufe auf B4 – Brand Industriegebäude. In der Folge wurden sämtliche Feuerwehren des KBM-Bereichs 2.1 nach Regenpeilstein alarmiert.

Auch von unserer Feuerwehr rückten weitere Einsatzkräfte mit dem Wechselladerfahrzeug (WLF) samt Verkehrssicherungsanhänger (VSA) sowie dem Mehrzweckfahrzeug (MZF) mit der Drohne zur Unterstützung aus.

Währenddessen begann das Tanklöschfahrzeug mit der Menschenrettung. Unter schwerem Atemschutz gingen zwei Atemschutztrupps in das verrauchte Gebäude vor und konnten die ersten vermissten Personen erfolgreich ins Freie bringen.

Der Einsatzleitwagen übernahm die Führungsunterstützung und unterstützte den Einsatzleiter Benjamin Nicklas, Kommandant der Feuerwehr Regenpeilstein, bei der Koordination der umfangreichen Einsatzmaßnahmen.

Eine weitere Herausforderung stellte die Rettung einer verletzten Person vom Dach des Spänebunkers dar. Hierzu rüstete sich ein Trupp mit Absturzsicherung aus und wurde mit der Drehleiter auf das Dach gebracht. Die Person konnte anschließend sicher gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Aus der Luft unterstützte die Drohne der Feuerwehr Roding den Einsatzleiter mit wichtigen Lagebildern und verschaffte einen wertvollen Überblick über das Übungsgeschehen.

Das Wechselladerfahrzeug stand währenddessen mit dem Verkehrssicherungsanhänger an der Ortseinfahrt Wiesing bereit und leitete den Verkehr um. Dadurch konnten die eingesetzten Feuerwehren ihre Schlauchleitungen sicher über die Straße bis zum Brandobjekt verlegen.

Auch Bürgermeister Alexander Riedl sowie Kreisbrandinspektor Norbert Mezei machten sich vor Ort ein Bild von der groß angelegten Übung und verfolgten die Arbeit der Einsatzkräfte.

Nach erfolgreichem Abschluss der Übung trafen sich alle beteiligten Feuerwehren zur gemeinsamen Nachbesprechung. Im Anschluss ließ man den Abend bei einer kleinen Brotzeit in kameradschaftlicher Runde ausklingen.